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Wildkritzeleien Gefolgt von Stimmungen. Etwas fertiges entsteht. Folgt keiner Absicht, keinem Plan. Es entspringt. Wird im Verlauf erst gesehen, erkannt und dann zum Objekt gemacht. Eigentliche Stupides, idotisches wird zur Idee, wird zum Bild. Simple Formeigenschaften werden ständig wiederholt und ergeben ein Ganzes. Koloriert in der Regel mit Rot, Grün und Blaufarben. Skiziert und schraffiert überwiegend mit Kugelschreiber. Das Format in aller Regel auf A4.
Angefertigung der Kritzeleien meistens unterwegs in Seminarräumen, in Cafés oder im Zug auf Reisen; seltener zu Hause. da hier überwiegend blockiert. So ist das Atelier meist draußen.

Ich folge also keiner Illustrationsidee, wenn ich anfange zu zeichnen oder malen. Das Bild entsteht aus einem Harmonieprozess heraus. Das Gleichgewichtsprinzip spielt hier eine zentrale Rolle. Füge ich einer Seite, einer Ecke was hinzu, füge ich es einer anderen ebenso hinzu oder gleiche das Ungleichgweicht mit Farben aus. Über- oder Untergewichte sind im Prozess des Schaffens dann aber gewollt. Das Bild konstruiert sich selbst, passiv. Ich interessiere mich für den komposatorischen Verlauf. Ein Konzept entsteht erst in einer Reihe von Bildern, im geschichtlichen Prozess. Es kristallliert sich auf der einen Seite immer ein neues Bild heraus, auf der anderen Seite jedoch kristalliert sich auch eine Linie durch, etwas immer wiederkehrendes und eigenes.  
Über die Jahre filtert sich ein persönlicher Strich heraus. Manche Gestaltungsmerkmale werden fast endgültig verworfen, andere greife ich nach Jahren wieder auf und konzepiere dann mit ihnen gemeinsam intuitiv.
Das Werk behält seine Originaliät und ist immer unnachahmlich, da ich es selbst nicht von Wirklichkeiten abbilde. Es ist vielmehr eine Idee des Unterbewussten. Die Prokektionsfläche ist das leere weiße Blatt, der Künstler nur das Mittel des Mediums des Unterbewussten. Die Macht des Unbewussten spielt zentralere Rolle als ich selbst. Ich gebe nur meinem Harmoniebedürfnis und Wunsch nach Ästhetik nach. Bin aber dennoch frustriert, wenn der Schaffensprozess in einem schlechten Bild mündet. Denn nicht jedes Bild lässt sich retten. Wie in einem angefangen Kreuzworträtsel, welches man beendet, weil man einmal daneben gelegen hat und damit die Ästhetik des Kreuzworträtselbildes hinüber ist, so kann es auch mit meinen Bildern verlaufen. Zu sehr verrannt ins Detail und das Gesamtbild und passive Konzept, lässt sich nur noch schwer umbiegen.