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Verzweiflung, am Rand zum Wahnsinn. Selbst im Wahnsinn bleibt der Funke Verstand, niemals im Filmriss. Unterwegs mit Notebookkamera, Smartphone oder Digitalkamera. Aufbereitet mit untersreichender Musik oder Lyrik. Das Objekt, die Performance, als subjektive Ausdrucksmöglichkeit und potentielle Lösung der eigenen Blockaden. Stillstand, Lähmung, fehlende Konzentraion auf wesentliche Aufgaben und Pflichten im Alltag. Ewiges Aufschieben. Angst und Panik überwinden, Schmerzen, Leid. Fokus der eigenen Gedanken auf Ideen und Träume. Konzentration auf alltägliche Pflichten aber abgelenkt. Nichts geht mehr außer der Wahrheit der Dunkelheit, des Leids. Sorgen, Selbstmitleid, Melancholie, Panik und tiiefe Einsamkeit. Hohes Kommunikationspotential, Talent und Bedürfnis ohne Möglichkeit des wirklichen Austausches. Das Kind allein im Wald, im Irrgarten. Weint, schreit, ist wütend und doch weiß es darum, dass es alleine aushalten muss, immer weiter. Niemals aufgeben. Hat der Pessimist immer Recht, der Optimist auch und der Realist ebenso. Eine Frage der Perspektive, der Haltung. Wie will ich gehen? Wo will ich hin und bleiben?

Beschwörung, Zauber, Magie und Liebe in der Performance. Doch ob gehört, gesehen oder nicht. Sie bleibt scheinbar zwecklos und unsichtbar. Schall und Rauch oder bin ich daran gewachsen? Hat sie öffentliche Wirkung in der Rezeption hinterlassen? Lässt sich Wirkung nachvollziehen, recherchieren und beweisen? Ist die Wirkung einer Performanz eine Blackbox, eine Zauberei oder doch unwichtig, unspektakulär und sinnlos? Können wir uns das Medium, das Mittel und den Meister sparen auf derartige Aufführungsformen verzichten? Brauchen wir Theatralität bzw. braucht der Performer die Aktion oder wäre auch ohne sie gewachsen? Ist er gewachsen? Ist die Performanz ein Zwang, muss sie passieren wie ein Modetrend, wie eine soziale Interkation und eine Mode? Ist sie konstruktiv?

Ich performe auch oihne Öffentlichkeit aus einem Zwang heraus, auch unbewusst. Manchmal ist die Aktion bloß ein Aberglaube. So wie das klopfen auf Holz, so wie Daumen drücken, so wie Gesundheit zu sagen, wenn ein anderer nießt. Die Performanz findet statt. Aktiv, passiv, bewusst, aus einem Zwang heraus oder als eigenes Medium mit Rezepienten. Sie findet statt, passiert. Ohne sie wären wir wohl im Vakuum, im Weltall. In der absoluten Unendlichkeit und Ewigkeit. Also ist meine Performanz ein Ausdruck meines Lebens, welches häufig seinen Ausgangspunkt nicht aus einem Plan heraus stattfindet, sondern aus extremen Gefühlen heraus. Sie muss dann passieren oder fetstgehlalten werden. Ist eher spontan und dem Zufall unterzuordnen; Ästhetik, Ideen, Form und Verlauf entspringen aus eigener Originalität und Echtheit. Spannend in der eigener Rezeption ist dann der Interpratationsgehalt der entsprungenen Fantasie, Gefühle der theatralen Aufführung der Performanz. Im historischen Verlauf lässt sich das Video immer wieder neu lesen.